Atelier - Maya III

Online Art Retreat

Tag 24:

Superhero

Foto aus Reiseprospekt ausgeschnitten, reitende Indianerin mit Wasserfaben gemalt und aufgeklebt.

Die Geschichte entstand während des Malens:

Apanachi soll nicht sterben

Einen Superhero hatte ich als Kind/Jugendliche nicht, schwärmte mal für den einen oder anderen. Winnetou war ein Held und und ich war in ihn verliebt. Eine halbe Indianerin bin ich im Herzen sowieso.

Und die Eigenschaften von Apanachi hätte ich gerne.


Tag 25:

Stillleben

Die Giesinger Balkonmusikanten

Bleistift zur Kontur und nicht nur Lieblingsgetränke als Farben zum Ausmalen

Espresso, Spinatsaft, Rote-Beete-Saft auf Aquarellpapier

 

 

Balkonsingen gegen den Lagerkoller gibts auch hier, allerdings nicht so meisterhaft wie in Italien!

 

Tag 26:

LOST in Desert

Auf dem völlig verlassenen Spielplatz setzte ich eine Papierfigur mitten in den Sandkasten, schon da kam sie mir sehr einsam und verlassen vor.

Wie muss das erst in der Wüste sein, völlig alleine und völlig ohne Orientierung?

 

 

Tag 27:

Leeres Blatt

Titel: Ein blinder Tulpenstrauß im Auge des Betrachters

Farbstifte

Ich zeichnete blind einen Tulpenstrauß, drehte ihn um 180 Grad und sah darin eine Staffelei, Farbpalette und Pinsel. Dieses Bild drehte ich wieder um 180 Grad und sah ein Gesicht, welches sich nach weiteren Drehungen in einen Bund Karotten und schließlich wieder in einen farbenprächtigen Tulpenstrauß verwandelte.

 

 

 

Tag 28:

Königliche Hoheit

Titel: Königin Sakura, die Königin der Kirschblüten

Vom Baum gefallene Kirschblüten auf Papier gelegt, Farbstifte

Die Kirschblüten und ihre Königin symbolisieren Schönheit und Vergänglichkeit.

Bereits einen Tag nachdem ich die Blüten gelegt hatte, waren vom Blütenkleid der Königin nur noch verschrumpelte braune Reste zu sehen.

 

 

 

Tag 29:

Fernsehballett

Titel: Das Abba MammaMia Ballett

Farbstifte, Jaxon Kreide, Figuren ausgeschnitten und in verschiedenen Posen auf farbige Tücher gelegt

Durch die in den Arm- und Beingelenken auseinander geschnittenen Teile konnten die Figuren in unterschiedliche Stellungen gebracht werden.

So entstand der Eindruck einer Tanzbewegung, einer Choreographie.

Das Hören des Songs nebenbei machte richtig gute Laune und ließ die Puppen tanzen.

 

Tag 30:

Triptychon

Titel: Über sieben Brücken musst du gehen

Jaxon Kreide und Farbstifte

Die Aufgabe war sich mit dem Bildnis "Der Schrei" von Edvard Munch auseinanderzusetzen.

Ich wollte dem sehr viel Verzweiflung ausdrückenden Original einen positiven, hoffnungsvollen Ausblick entgegensetzen.

Aus dem linken Dickicht kommend (für Verwirrung, Einsamkeit, Verzweiflung, Orientierungslosigkeit und Dunkelheit stehend) geht der Mensch über eine Brücke, die sich über einen reißenden und gefährlichen Fluss spannt.

Er hat bereits viele Brücken überquert und sich nach leidvoller Erfahrung seines schweren Rucksackes entledigt, um sich und die Brücke nicht zum Einsturz zu bringen. Die Morgenröte ist im Hintergrund sichtbar und taucht die Farben in ein sanfteres Licht.

Leichtfüßig, gestärkt und voller Zuversicht winkt er dem Betrachter zu und geht einem friedvollen und lichtdurchfluteten Garten im rechten Flügel des Triptychons entgegen. 

 

THE END

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