Herzenswärme und Innerer Frieden
Raunachts-Retreat online
Nacht vom 25. auf den 26. Dezember
Was können wir selbst für unseren eigenen Seelenfrieden tun?
Schaffen wir uns zunächst einen warmen, behaglichen Platz, an dem unsere Seele sich zu Hause fühlt.
Früher versammelte sich die ganze Familie um das Herdfeuer in der Küche.
Gibt es heute einen Platz in eurem Heim, an dem ihr euch wohlig und geborgen fühlt, an dem ihr Familie und Freunde empfangt und gemütlich beieinander sitzt?
Wer die Weihnachtstage zu Hause verbringt, kann sich gleich heute an die Umsetzung machen.
Ein paar Kissen, Kerzen, vielleicht ein paar Räucherstäbchen und eine heiße Tasse Tee...
Aber auch wenn wir nicht zu Hause sind, können wir uns ein kleines Eckchen einrichten und gemütlich machen.
Die heutige Raunacht steht für das höhere Selbst, die innere Führung.
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was sind meine Ziele im Leben?
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wovon möchte ich mich lösen, erlösen?
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welche Menschen möchte ich in meinem Leben haben?
Nehmt euch ein Tagebuch zur Hand und beginnt zu schreiben. Lasst eure Gedanken einfach fließen.
Gibt es ein Ziel in euem Leben, das ihr unbedingt erreichen wollt? Oder gab es mal eins und ihr habt es aus irgendwelchen Gründen verloren?
Was ist euch wichtig? Wofür möchtet ihr euch einsetzen, worum kämpfen?
Was möchtet ihr nicht mehr in eurem Leben haben? Gibt es Traditionen, die nicht mehr in euer Leben passen? Ist es vielmehr an der Zeit, mit alten Zöpfen zu brechen und neue Traditionen zu kreieren?
Gibt es Menschen oder Gefühle, von denen ihr euch lösen möchtet? Vielleicht auch Eigenschaften, die ihr an euch selbst nicht mögt, Gewohnheiten oder auch Süchte?
Welche sind die wirklich wichtigen Menschen in eurem Leben? Schreibt eine Liste dieser Menschen und notiert dazu, was diese Menschen für euch einzigartig macht.
In dieser Raunacht können wir natürlich nicht alle Fragen ausgefeilt beantworten, wir können aber Gedanken sammeln und diese festhalten und uns dann während des Monats Februar noch einmal intensiver damit beschäftigen.
Zur Einstimmung:
Liebevolle Güte
Wenn wir unser eigenes Leben betrachten, ist es wichtig, dass wir dies mit liebevoller Aufmerksamkeit und Wohlwollen tun.
Sich selbst und anderen liebende Güte zuteil werden zu lassen, ist eine meditative Tradition im Buddhismus, Metta-Meditation genannt.
Schritt 1:
In der klassischen Tradition beginnt man damit, sich selbst Gutes zu wünschen. Dazu wiederholt man im Geiste jeweils drei- bis fünfmal die überlieferten Formeln:
Möge ich gesund sein und frei von Leiden!
Möge ich frei sein von Hass, Gier und Verblendung!
Möge ich erfüllt sein mit Ruhe, Gelassenheit und Frieden!
Möge ich glücklich sein!
Schritt 2:
Denkt nun an ein Wesen, das ihr sehr mögt. Das kann ein bestimmter Mensch sein, aber auch eine Katze.
Spürt, wie Wohlwollen, Güte und Liebe in euch aufsteigt und wiederholt im Geiste jeweils fünfmal:
Mögest du gesund sein und frei von Leiden!
Mögest du frei sein von Hass, Gier und Verblendung!
Mögest du erfüllt sein mit Ruhe, Gelassenheit und Frieden!
Mögest du glücklich sein!
Schritt 3.
Schickt nun nach und nach Liebe und Wohlwollen an weitere Personen:
- neutrale Personen
- schwierige Personen
- Menschen in eurem Umfeld
- Menschen in eurem Land
- alle Menschen auf der ganzen Welt