Modraniht
Die Nacht der Mütter
Nacht vom 24. auf den 25. Dezember
Bereits in den ganz alten Mythen gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das neue Sonnenkind.
Daher ist diese Raunacht die Nacht der Mütter.
Modraniht - die Mutternacht - ist eine gute Gelegenheit, sich auf die mütterliche Kraft einzulassen, aber auch mögliche Verletzungen zu heilen.
Und da während der Raunächte die Grenzen zur Anderswelt, Geisterwelt, Wilden Welt durchlässiger sind als sonst, ist diese Nacht eine gute Gelegenheit, uns mit der mütterlichen Kraft in uns und in unserer Ahnenreihe zu beschäftigen.
Mütter - Großmütter - Urgroßmütter
Dazu gehörten aber auch unsere geistigen Mütter - Lehrerinnen, spirituelle Meisterinnen, Wegbegleiterinnen.
So weit ihr den Bogen spannen mögt.
Die heutige Raunacht ist gewissermaßen die Basis oder Grundlage für die weiteren Raunächte. Sie steht für den Monat Januar des kommenden Jahres.
Zentrale Fragestellungen:
-
welche Aspekte in deinem Leben benötigen Heilung?
-
Verbindung mit der Familie
-
ehre deine Ahnen
Ahninnentopf
als Durchgang oder Schnittstelle zur Anderswelt
Er kann die Verbindung zu helfenden oder beratenden Wesen schaffen, wenn wir uns im Dickicht unserer emotionalen Verstrickungen verirren.
Der Ahninnentopf ist eine Möglichkeit, mit unseren Ahninnen in Verbindung zu treten.
Der Ahninnentopf ist auch so etwas wie ein mütterlicher Bauch aller blutsverwandten und spirituellen Ahninnen. Wir sind in der diesseitigen Welt nicht alleine, sondern können auf die Unterstützung unserer Ahninnen zählen.
Wir benötigen:
- ein Gefäß mit breiter Öffnung und Deckel
- Erde von einem Lieblingsplatz
- Bilder oder Symbole deiner Ahninnen, zu denen du eine Verbindung spürst
- ein Bild von dir
- ein Stück Stoff von einem weiblichen, oft getragenen Kleidungsstück - entweder von dir oder einer deiner Ahninnen
- Symbole für Glück, Liebe, Gesundheit, Reichtum...
Die Weihe unseres Ahninnentopfes
Öffne den Deckel und rufe alle dir wohlgesonnenen Ahninnen namentlich an. Du kannst auch rasseln, summen oder singen. Deine Ahninnen freuen sich auch über kleine Leckerbissen, einen Spritzer Gin oder Parfüm - lass dir etwas einfallen, wovon du glaubst, dass es ihnen gefällt.
Damit haben wir die Grundstruktur unseres Ahninnentopfes geschaffen.
Wenn wir den Topf in der Mutternacht anlegen und weihen, können wir ihn im Januar arbeiten und brodeln lassen und schauen, wie sich unsere Anliegen und Probleme entwickeln.
Dazu geben wir alles in den Topf, was von den Ahninnen bearbeitet werden soll. Dabei können uns die Fragestellungen der Mutternacht leiten, aber auch weiterführende Gedanken, wie z.B.
- welche geistigen Kinder habe ich in diesem Jahr geboren?
- wie müssen sie genährt und versorgt werden?
- welche geistigen Kinder warten noch darauf, geboren zu werden?
Wenn wir unseren Ahninnentopf hegen und pflegen, werden wir überrascht sein:
Manche Dinge nehmen eine unkonventionelle und unerwartete Wendung, andere wiederum erledigen sich von selbst.
In diesem Sinne eine
Heilsame Mutternacht
und ein
Frohes Weihnachtsfest!
Adventskalender
Meine Pilgerreise zu mir selbst
Es braucht weder Wanderschuhe noch einen Rucksack!
Was es aber braucht, sind Mut, Abenteuerlust und den Wunsch nach Veränderung...
Kalender